Kennt ihr das: Staub, der sich auf einer Kerze sammelt und nicht nur so schon hässlich aussieht, sondern auch, dann, wenn der sich schön ins Wachs verflüssigt? Uäääh! Diverse hübsche Kerzen sind so schon bei mir in den Müll gewandert. Wenn man die Kerzen aber in Bonbon-Dosen oder in die von Pfefferminzpastillen macht, dann is doch alles super. Auch alte Tabak-Dosen vom Flohmarkt, die man ja da für nen Euro kriegt, machen sich super.
Aus alten Wachsresten und ein bisschen Wachsfarbe hab ich mal wieder Kerzen gegossen. Ich gebe zu, ich habe die Bonbon-Dosen schon mit dem Vorsatz gekauft, sie danach dem Upcycling für Kerzen zukommen zu lassen
Nun noch eine Mini-Anekdote: Gestern waren wir zu Besuch bei Freunden. Denen habe ich Kronkorken-Kerzen mitgebracht. Die Frau fragt dann: “Das is ja ne gute Idee, wie hast du das gemacht?” Der Mann sagt: “Wie? Wie soll sie denn das gemacht haben? Wachs rein und nen Docht reingesteckt!” — Und genau so ist es ja auch. Ich fand es niedlich. Es ist doch so einfach und schnell gemacht. Alles, was wir basteln muss doch keine Riesen-Anleitung haben und Schritt für Schritt gemacht und nachgeschaut werden. Mach ich doch auch immer so. Meistens reicht ein Bild und man kann sich ungefähr vorstellen, wie was geht. Also: Wachs rein und Docht reinstecken!
Vor gut einem Monat waren wir ja in Paris. Hübsche kleine Lädchen gibts da en masse. Was aber noch besser war: Dass einem vor jeden dritten dieser Läden das Wasser im Mund zusammen lief, besonders bei den Patisserien. Staunend stand ich oft davor und wunderte mich, dass die Pariser trotz allem scheinbar wunderbar eine normale Figur halten können.
Fast ein ganzes Jahr habe ich von den Stoff-Garn Resten “überlebt”, die ich mal als Überraschungspaket gekauft habe. Natürlich bleiben da auch Knäuel übrig, die eher so lala schön sind. Aus all diesen Resten habe ich eine ganz einfache Decke gehäkelt und siehe da: Fröhlich, hippiemäßig und theoretisch auch als Bettvorleger toll
Bonjour!
Wir waren in Paris – ein langes Wochenende all das anschauen, was man als Tourist mal gesehen haben muss. Louvre, Eiffelturm, Prachstraßen, Triumphbogen – sowas eben. Mit Sicherheit haben wir auch Einiges ausgelassen, aber das ist schon okay – Wir sind nämlich nämlich nicht so die Kunstkenner und haben uns gern auch einfach nur vom Flair der Stadt berieseln lassen.
Besonders toll fand ich die kleinen Lädchen, wovon es ja so unglaublich viele gibt. Mit den tollsten Auslagen im Schaufenster und allesamt sind so liebevoll hergerichtet, dass ich hier zunächst ein paar Fotos davon loswerden muss.
Ist dieser Törtchen-Laden nicht schön? Er ist ganz in der Nähe des Cafés aus der “Fabelhaften Welt der Amelie”
Das ist der Gemüseladen aus der “Fabelhaften Welt der Amelie”, Maison Collignon. Es ist nicht weit entfernt von dem Café aus dem Film. Als wir da waren, wurde da gerade ein Model fotografiert und hat neben dem Gemüse posiert. Deswegen haben wir nicht ein Foto ohne das Model mit der Amy Winehouse-Gedächtnis-Frisur, aber lustig anzusehen war die frierende Schönheit allemal
…ich sage: Tapetenkleister-Karton! Découpage scheint ja wohl hinlänglich bekannt. Man schneidet irgendwas aus, Landkarten, Zeitungsausschnitte, Notenblätter oder eben auch Comic-Seiten und pappt sie mit speziellem Kleber auf Kisten, Tische, Tabletts, Lampen – was auch immer. Ich habe nie diesen speziellen Kleber genommen, sondern immer Tapetenkleister. Hält bestens und hat mir jedenfalls nie irgendwelche Nachteile gebracht – und war wahrscheinlich auch die günstigere Variante.
Kisten, meist aus braunem Karton gibt’s beim Bastelbedarf in etlichen Größen, rund eckig, usw. . – Schuhkartons gehen natürlich auch, aber die wabbeligen sind natürlich nicht so schön. Im Grunde genommen kann man ja alles nehmen – Genauso wie bei dem “Klebematerial”. Ausschnitte aus asiatischen Zeitungen sind auch toll – aber (habe ich auch schonmal gemacht) sind bei mir im Nachhinein etwas vergilbt.
Den belgischen, niederländischen (?) Garfield-Comic habe ich mal auf einem Flohmarkt für’n Appel und ein Ei erstanden und wusste ewig damit nichts anzufangen. Beim Zerschnibbeln war er dann ideal, weil mit den Kästchen schön klar war, wo man den nächsten Schnipsel am besten ansetzt. Also kurzum: Stücke zuschneiden, Kiste mit Kleister bepinseln, Ausschnitt draufkleben – fertig. Bei Rundungen etc. ists ein bisschen frickelig, aber kleine Schnitte im Papier machen das schon
Lieber zuviel Kleber als zu wenig, sodass das Papier schön durchweicht, dann lassen sie sich auch schön um die Ecken biegen und dabei tortzdem noch verschieben.
Meine Ma hab ich auch mal ne Kiste gemacht mit leeren Sudoku-Rätseln, das war auch easy und die Billig-Sudokus kriegt man ja beim Zeitungsmann auch für ganz wenig Geld – Theoretisch könnte man sie sogar selbst ausdrucken. Ich bezweifle aber, dass man’s mit Tintenstrahldruckern hinbekommt. Zum Glück haben wir noch einen alten Laser irgendwo stehen.
Ich liebe Tapetenkleister!
Kalender, Tagebücher oder Notizbücher gibt’s ja wie Sand am Meer. Da ich aber fast nie einen regelmäßig nutze, hab ich mir den üblichen Terminkalender bisher immer gespart. Lag vielleicht auch daran, dass ich nie einen so richtig schön finde. Irgendwas ist immer oder ich hab irgendwann davon die Nase voll. Da ich aber seit ein paar Monaten im Schichtdienst arbeite und immer mal anders zum Job muss, musste jetzt einer her. Der gefiel mir zwar auf den ersten Blick, aber das Deckblatt war mir schnell zu langweilig.
Da kamen sie mir endlich zur Hilfe: Die Schnipsel, die ich aus diversen Wohn- und Lifestyle-Magazinen regelmäßig rausreiße und nicht weiß, wohin mit den hübschen Bildchen. Da die Deckseite meines Kalenders von einem “Plastik-Blatt” geschützt wird, hab ich sie da einfach collage-ähnlich mit Washi-Tape hintergeklebt.
Und von der Rückseite des Deckblattes sieht die Sache so aus:
Und was mich auch immer genervt hat: Dass man eigentlich selten in diese Büchlein was reinlegen kann, ohne Gefahr zu laufen, dass der Zettel rausrutscht und sich in unerdenklichen Ecken der Handtasche wiederfindet. Und wo soll man bei einem Papierkalender denn nen Verschluss festmachen? Recotton hat mir geholfen
Das T-Shirt-Garn ist schön elastisch und wenn man es schön knapp knotet, hält die Strippe die Sache schön fest zusammen.
Feeeein!! Und wenn mir die Schnipsel über sind, kommen neue rein und die alten dank Washi-Tape auch heil wieder raus
Diese Projekte, die scheinbar nie enden wollen, gibt es echt zu Hauf. Is mit der Fimolampe nicht anders. An einen Lampenring will ich kleine weiße “Blätter” mit Angelsehne (oder wie mich die Packung jetzt berichtigen würde: Perlonfaden) ranbaumeln. So eine Art Kronleuchter mit kleinen keramikartigen Blättchen. Insgesamt 3 Mal habe ich mich hingesetzt, Fimoblättchen geknetet, ausgerollt, gelocht und “gebacken”, bis ich jetzt geglaubt hab: Die reichen jetzt aber! (Mal abgesehen davon, dass der Block Fimo zur Neige ging.)
Kleiner Einschub an dieser Stelle: Die Holzbuchstaben hab ich mal bei einem netten Herren bei Dawanda gekauft. Der war ganz zauberhaft und hat mir auf Wunsch sogar ein “Plus-Zeichen” gewerkelt.
Fimo war das Stichwort. Wie ich das mit der Lampe meine, kann man hier vielleicht schon ganz gut sehen.
Jetzt habe ich gestern eine Lampe gekauft UND: Natürlich passt die nicht und rutscht durchs Loch durch. Gehalten würde sie höchstens durch den Fuß der Glühbirne. Hm – Damit komm ich klar
Ui, ich mag ja Bilder mit Illustrationen drauf. Noch lieber würde ich sie mögen, wenn sie selbst am Computer gemacht hätte – Kann ich aber nicht. Deswegen freu ich mich, dass dieses schwedische Möbelhaus den Trend auch mag und tierische Illustrationen im Vintage-Look raushaut.
Nun bin ich aber nicht der größte Freund von Bilderrahmen. Was einmal drin ist, wechselt man nämlich nicht – Ich jedenfalls nur im seltensten Fall. Also, zack, Hösenbügel her und an die Wand damit. Ja, das hab ich schonmal gezeigt – aber die hier sind besser
Noch mehr als über die Schmetterlings-Bildchen hab ich mich dann doch über bunte Vögel gefreut, in Postkartengröße und ebenfalls vom schwedischen Möbelriesen. Die sind wirklich klasse und als Postkarte sowieso zu schade.
Und sieht auch an der Wand schon ein bisschen nach Frühling aus:
Ach ja und als neustes Projekt kam mir Folgendes in den Sinn: FIMO. Seit ein paar Wochen schlummert ein Block Fimo, die ich noch aus Kindertagen kenne, bei mir vor sich hin. Was ich daraus kneten wollte um es anschließend im Backofen zu “brennen” wusste ich bis heute Nachmittag auch nicht. Jetzt habe ich es: Blätter. weiße Blätter. Die sollen dann an einen Lampenschirm, ganz viele und mit Glück sieht die Chose dann auch nach Etwas aus. Dass ich nach “Lampenschirm RING” suchen muss, um so ein Gestell für ne Deckenlampe zu finden, das ist meine Erkenntnis des Tages. Und: Dass diese Blätter aus Fimo irgendwie wahnsinnig toll und kunstvoll aussehen, obwohl sie nur mit Nudelholz und Nadel bearbeitet worden sind
Ich bin eigentlich immer noch auf der Suche, was man halbwegs Sinnvolles mit Fimo machen kann. Figuren stauben ein, Anhängerchen für Schmuck find ich schön, aber mir fehlen die Ideen. Bei Pinterest hab ich hier natürlich einiges schon gesammelt, aber DAS Projekt schlechthin fehlt noch. Fimo-Board.
Clay oder Polymer Clay oder auch Fimo – Das sind so die Stichworte unter denen man auch auf englischsprachigen Boards usw. fündig wird. Dieses Wort begegnete mir im Englisch-Unterricht nie. Komisch
Kronkorken können im Regelfall echt nicht viel: Brause- und Bierflaschen verschließen. Viele sind zudem noch nicht mal hübsch – können es aber werden, wenn man sich doch noch ein paar stylische raussucht, die nicht verbogen sind. Magnete für Kühlschrank & Co zum Beispiel oder Kerzen. Wohlgemerkt Kerzen “to go” – Brenndauer ca. 5 Minuten. Machen sich also toll für die Geburtstagskerze, wenn man mit dem Geburtstagskind abends unterwegs ist – Ab damit in die Tasche!
Wie man Wachs flüssig kriegt, brauch ich hier ja niemandem sagen. Mit den Dochten macht es sich jedoch besser, wenn man diese nachträglich reinsteckt. Am besten dazu die gewachsten ganz dünnen nehmen, Wachs einfüllen, leicht hart werden lassen (geht recht schnell, is halt nicht viel) und dann das kleine (schon vorgeschnittene) Stückchen in die Mitte pieksen. Prima übrigens um die kleinsten Doch- und Wachsreste aufzubrauchen!
Zu viert geben die Kronkorken-Kerzen auch einen tollen Adventskranz to go ab.Vorher mit Sprühfarbe kann man natürlich jeden Kronkorken ansehnlich hinkriegen – aber lassen wir mal die Kirche im Dorf
Ein paar hübsche von Fritz Cola, Bionade und den üblichen “Hipster-Brausen” gibt ja doch.
Bevor ich es unterschlage, man kann auch noch andere Sachen aus Kronkorken machen, hier hab ich ein Pinterest-Board dazu angefangen.
Untersetzer…klingt wie ein Relikt aus Omas Suppenküche und trotzdem haben wir sie doch noch alle in der Küche. Oder missbrauchen unschuldige Geschirrhandtücher oder (noch so ein Wort): Topflappen.
Mein Recotton-Vorrat, also das T-Shirt-Garn, ist nach wie vor unerschöpflich und belagert das Wohnzimmer. Deswegen habe ich in einem Anfall Verarbeitungswut gefühlt 20.000 Armbänder, die ich nie alle selbst tragen könnte und -tadaaaa- Untersetzer gehäkelt. Eben diese Untersetzer für Töpfe, Auflaufformen und all das heiße Zeug, womit man sich nicht die Arbeitsplatte oder den Küchentisch ansengen will (oder es riskieren will). Das Ganze gehäkelt, einfach in der Runde. Oval wäre wahrscheinlich auch mal ganz clever.
Recotton
Übrigens sollten wir alle JETZT Tulpen kaufen! Unbedingt und schleunigst. Im besten Falle haut das den Winter aus den Socken und er bleibt wo der Pfeffer wächst.