Oh! Endlich ein Sonntag, an dem ich nicht arbeiten musste.  Gestern war in der Markthalle Neun in Berlin Kreuzberg handmade supermarket. So wie ihr es von solchen Märkten eben kennt: Selbstgemachtes aus Handarbeit, Genähtes, Getöpfertes, Gefriemeltes, Gestricktes, Gehäkeltes, Designtes, Gemaltes, Geformtes, Honig, Kräuter und und und. War fantastisch! Die nächste Ausgabe in Kreuzberg gibt es an gleicher Stelle wieder zur Weihnachtszeit:  Am 15. Dezember nämlich.

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3,50 hat ein Buchstabe gekostet. Leider fiel mir auf die Schnelle nix Tolles ein, sodass ich wohl beim nächsten Mal zuschlage (und hoffe, dass der gleiche Mann wieder da ist)

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Dawanda war auch beim handmade supermarket. Da gabs nen DIY-Tisch, an dem man seine eigenen Stempel mit Radiergummi und Linolschnittmessern machen konnte. Wegen des regen Andrangs und meiner Skepsis gegenüber voller Bierbänke hab ich nur schnell das Ergebnis einer Unbekannten geknipst!

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Meine Beute: Getrocknete Orangenblüten (vorn) und getrocknete Holunderblüte (hinten) – Ich weiß bis heute noch nichts damit anzufangen, empfohlen wird Tee. Wogegen oder wofür, stand da nicht.  Aber es findet sich schon was. Orangenblüten-Tee jedenfalls ist heißem Wasser geschmacklich zum Verwechseln ähnlich 🙂

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Das Arrangement dieser Schmuckstücke fand ich ganz zauberhaft.

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Oh und ich habe Kärtchen ohne Ende gesammelt Gut zu wissen noch: Am 1. Dezember ist in der Markthalle Neun in Kreuzberg Naschmarkt und in Prenzlauer Berg gibts auch den Makers Market, der wohl ziemlich regelmäßig stattfindet. Manches entdeckt man halt zu spät. Man kann ja aber auch nicht immer überall sein.

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Der mit Abstand zauberhafteste Stand (jedenfalls für mich) war der von Sommerabend. So viele Stempel – der Wahnsinn. Nun habe ich aber nachdem ich lange nichts Gestempeltes gemacht habe, komplett den Überblick verloren, was ich habe, was ich brauche und auch in welcher Größe. Deswegen ist das Kärtchen aber in den Beutel gewandert und ich werd mich vor Weihnachten mal eindecken.

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Oh, war das fein. Neben den Kräuterdings ergatterte ich noch einen tollen Lindenhonig und einen Turnbeutel – so  nenne ich ihn jetzt mal. Es gibt dafür einen ganz hipstermäßigen Begriff, den ich vergessen habe. Aber ich sagte:  „Ich hätte gern diesen Turnbeutel“ und bekam, was ich verlangte. Turnbeutel, SO!

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