Die Stoffbeutel hatte ich schon lange da, die Textilfarbe zum Sprühen (die auch für Techniken à la Batik geht) ebenso, aber was damit machen? Das Muster ist mir dann beim Herbstpaziergang entgegengehüpft. Ahorn- und Eichenblätter. Und schwupps sind dann wie von Geisterhand Papierstreifen mit auf den Basteltisch gesprungen. Dann habe ich mich Stoffbeutel-besprühend auf dem Balkon wiedergefunden!

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Ihr braucht nicht viel, aber ich hab auch meine Erfahrungen mit meinem „Husch-husch-Prinzip“ gemacht: Dünne Blätter  eignen sich nur mäßig. Sie flattern weg oder kleben mit dem Sprühkleber auf der Rückseite so stark am Stoff, das alles für die Katz ist. Doppelseitiges Klebeband oder zumindest Klebepunkte oder Fixogum wären viel besser. Hinterher ist man immer schlauer. Nehmt Malerkrepp wie beim Wände streichen für die Variante mit dem geometrischen Muster.

 

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Ihr braucht:

  • Stoffbeutel
  • Spray-Textilfarbe
  • Herbstblätter // Papierstreifen (oder besser Malerkrepp bzw. einseitig klebende Etiketten) oder richtige Schablonen (Buchstabenformen für Kids?!)
  • Sprühkleber (oder besser, Klebepunkte, doppelseitiges Klebeband oder ein nur leichtes Klebemittel)

Später Bügeleisen zum Fixieren benutzen!

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Gummihandschuhe anziehen. WIRKLICH, echt jetzt. Ich seh immer noch aus, als wollte ich mit dem grünen Finger „nach Haus“ telefonieren!

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Kann ich mir auch toll für Weihnachtsgeschenke vorstellen. Es geht recht schnell und man kann mehrere auf einen Schlag machen. Denkt ihr auch schon wieder daran, was ihr an Weihnachten zurechtfrickelt, bastelt und werkelt? Ich hatte Mitte September die Illusion, dass wenn ich jetzt Ideen sammele und diszipliniert bin, ALLE Weihnachtsgeschenke selbstgebastelt unter den Baum legen kann. JA, ihr dürft jetzt ganz laut lachen und überlegen, was aus diesem Vorsatz geworden ist. Pffft.

Herzchen. a.

Achso: Ihr das ganze Jutebeutel-Spraypaint-Ding nochmal Schritt für Schritt.

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