Seit dem 1. Juni sind die meisten Selbstpflücken wieder geöffnet! Erdbeeren, Kirschen, Him- und Johannesbeeren, später auch Blaubeeren, Pflaumen und Äpfel: Ihr geht hin, pflückt euch vom Feld, was ihr braucht, lasst es abwiegen und zahlt ungefähr die Hälfte von dem, was ihr im Laden hinblättern würdet. Meine Lieblings-Selbstpflücke ist in Elisenau. Das ist ganz in der Nähe von Berlin, am Stadtrand.

Das selbst pflücken hat was Meditatives. Ich glaube, jedes Mal wenn ich von diesen Feldern und Sträuchern komme, bin ich der festen Überzeugung, ich könnte mit einem genügend großen Bauernhof völlig autark leben und kaufe gedanklich schon die Hühner für die frischgelegten Eier.

img_4603.jpg

Ihr müsst das mal machen, lieber in der Woche, wenn die Städter keine Zeit haben. Schnappt euch Kids und selbst mitgebrachte Körbe (die es sonst auch zu kaufen gibt) und fahrt einfach los. Am Feldrand könnt ihr euch einen Kornblumenstrauß dazu pflücken, oft gibt es am Wiegestand auch noch Gurken, Honig und Ähnliches. Es gibt auch oft angeschlossene Hofläden.

Eine tolle Übersicht in Berlin und Brandenburg hat Antenne Brandenburg gemacht, die ihr hier findet. Sie listet zwar Erdbeerhöfe auf, aber auf den meisten Höfen gibt es noch einiges mehr zu pflücken! Eine ähnliche Sammlung gibts auch in der Kirsch-Version: hier von der Stadt Berlin! Übrigens im Fall von Elisenau sogar mit Ernte-Hotline mit täglicher Bandansage, was es gerade so gibt.

Im Moment sind übrigens Himbeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren, Süßkirschen und Stachelbeeren am Start!