Ein Sturmtief nach dem anderen, die Bild-Zeitung kann jeden Tag das Wort „Bibberkälte“ unterbringen und der Frost hat auch etwas sehr Gutes an sich: Ihr könnt Eislichter machen!

Ich habe Eislichter bzw. Eis-Windlichter vor Ewigkeiten einmal mit zwei großen Plastikschüsseln gemacht, das ging super! Dafür war’s aber nicht ganz kalt genug. Inzwischen sind meine Eislichter auch schon wieder geschmolzen, aber da es in den nächsten Tagen noch diverse Male Frost geben soll, könnt ihr jetzt schon fleißig Joghurtbecher sammeln.

Ihr braucht:

  • kleine Tupperdosen oder kl. Plastikbecher (von Joghurt, Salat und Co.)
  • Wasser
  • Frost
  • Teelichter oder größere Kerzen


So geht’s:
Sucht euch zwei leere Plastikbecher, die von der Größe her gut ineinander passen: Ihr füllt einen Becher mit Wasser und stellt einen weiteren hinein, den ihr mit Münzen, kleinen Steinchen oder Ähnlichem beschwert, sodass er nicht oben schwimmt. Zwei große Plastikschüssel ineinander funktionieren auch, dafü braucht ihr aber mächtig Frost, idealerweise mehrere Tage lang.


Dann einfach eure Konstruktionen auf den Balkon oder in den Garten verfrachten und frieren lassen, hauptsache unter Null. Später könnt ihr in die entstehende Vertiefung ein Teelicht oder eine Kerze stellen. Lasst euer Eislicht aber gut durchfrieren, das braucht manchmal länger als gedacht.

Zwei Tipps noch:
Ich habe für meine Eislichter ganz optimistisch auch kleinere Metall-Dosen benutzt. Aber die frieren so sehr am Eis fest, dass es ein Krampf ist – ja, beinahe unmöglich –  sie zu lösen. Nehmt also lieber Plastikzeug 🙂

Wenn es richtig klirrend kalt ist im Winter, geht euch auch die beste Kerze aus! Vor Kälte, nicht vor Wind. Überlegt also, ob ihr vielleicht solche kleinen LED-Lichter reinsetzt (sofern die Batterie das bei den Temperaturen macht).

Happy bastel!