Im Sommer sage ich mir immer „Hier gibt’s Rosen – Muss ich mir merken“. Im Herbst gibt’s dann natürlich dort auch Hagebutten. Spätestens wenn es sie dann wirklich gibt, habe ich wieder vergessen, wo ich im Sommer noch die Rosenbüsche bewundert habe – Ja, so ist es immer. Tatsächlich gilt das Gleiche auch für blühende Kirschbäume, Haselbüsche, Apfelbäume und Nadelbäume usw.. Ich sehe sie, sage mir noch laut „Ach mal merken, dass die an dieser Stelle stehen“ und zack, jelöscht.

Diesmal hat es nur eine Dreiviertelstunde Fahrt gedauert, bis da doch ein paar Hagebutten am Wegesrand auftauchten. Die dicken fleischigen konnte ich nicht gebrauchen, ich wusste nämlich: Für mein Vorhaben würden sie viel zu schnell schrumpeln, weil sie einfach zu saftig sind. Ich wollte nämlich einen kleinen Hagebuttenkranz binden und das hat auch geklappt.

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